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Weiterbildung zur Pflegedienstleitung (PDL)

Du möchtest zur Pflegedienstleitung aufsteigen? Unsere PDL-Weiterbildung bereitet Dich auf Führungsaufgaben vor und öffnet Dir neue berufliche Perspektiven in der Pflege.

Pflegekräfte, die eine Weiterbildung bei der HÖHER Akademie abgeschlossen haben Über 150.000 Pflegekräfte weitergebildet 4,8 aus über 2.700 Bewertungen
hero original Zugelassen und ausgezeichnet Staatlich zugelassene Fernlehrgänge, Zulassung der ZFU Top Fernschule Award 2025 bei FernstudiumCheck Sehr empfehlenswert bei FernstudiumDirekt Studienangebot des Jahres 2026
ab 1.999 € Kursgebühr, 0 % Mehrwertsteuer, in Raten zahlbar
Neben dem Job Als Kurs vor Ort oder als Fernlehrgang im eigenen Tempo
Jedes Bundesland Für jedes Land die passende Kursvariante, in Bayern nach AVPfleWoqG
Seit 1999 Über 27 Jahre ausschließlich Weiterbildung für die Pflege

Welche Aufgaben hat eine Pflegedienstleitung?

Eine Pflegedienstleitung führt das Pflegeteam, erstellt Dienstpläne, besetzt Stellen und verantwortet die Pflegequalität nach § 71 SGB XI. Dazu kommen Budgetplanung, die Abrechnung mit Kranken- und Pflegekassen und die Zusammenarbeit mit Geschäftsleitung, Ärztinnen und dem Medizinischen Dienst. Der Umfang hängt an Größe und Art der Einrichtung.

Als Pflegedienstleitung (PDL) gestaltest Du, wie Pflege in Deiner Einrichtung gelebt wird. Du erstellst Dienstpläne, besetzt freie Stellen mit qualifizierten Kräften und führst Mitarbeitergespräche. Du überprüfst auch, ob Qualitätsstandards eingehalten werden und hast gesetzliche Vorgaben im Blick, damit Versorgung und Betreuung gut funktionieren. Fachlich bleibst Du auf dem neuesten Stand und ermöglichst Deinen Mitarbeitenden Fort- und Weiterbildungen. Mit der Geschäftsleitung, mit Ärztinnen und Ärzten und mit externen Partnern arbeitest Du eng zusammen. Im finanziellen Bereich rechnest Du Leistungen mit Krankenkassen und Pflegekassen ab, planst das Budget und schreibst Berichte.

Welche Voraussetzungen gelten für eine Weiterbildung zur PDL?

Du brauchst eine abgeschlossene Ausbildung in einem staatlich anerkannten Pflegeberuf nach §§ 1, 58 oder 64 Pflegeberufegesetz und mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Für den Aufbaukurs zur stationären Leitung kommt die Verantwortliche Pflegefachkraft mit 460 Stunden dazu. In Bayern gilt stattdessen die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach dem PflBG.

Für eine Weiterbildung zur Pflegedienstleitung ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem staatlich anerkannten Pflegeberuf nach §§ 1, 58 oder 64 Pflegeberufegesetz nötig, etwa Altenpflegerin oder Kinderkrankenpfleger. Manche Bundesländer setzen zusätzliche Berufs- und/oder Leitungserfahrung voraus. Alle Anforderungen, die für Dich wichtig sind, findest Du in der entsprechenden Kursbeschreibung.

Damit Du nach der Weiterbildung auch als PDL tätig sein kannst, musst Du Deinen Pflegeberuf innerhalb der letzten acht Jahre für mindestens ein Jahr hauptberuflich ausgeübt haben. Darüber hinaus dürfen keine persönlichen Ausschlussgründe gegen Dich vorliegen, wie z. B. schwere Straftaten.

Anerkannte Pflegeberufe nach §§ 1, 58 oder 64 Pflegeberufegesetz: Pflegefachfrau und Pflegefachmann, Altenpflegerin und Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpflegerin und Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Kinderkrankenschwester und Kinderkrankenpfleger, Krankenschwester und Krankenpfleger
Ina Liebner, Expertin für Pflegeweiterbildungen bei der HÖHER Akademie
Ina LiebnerExpertin für Pflegeweiterbildungen

Nicht sicher, ob Du die Voraussetzungen erfüllst?

Lass Dich jetzt unverbindlich von uns beraten.

Wie läuft die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung ab?

Du wählst zwischen Fernlehrgang, Live Online Kurs und Kurs vor Ort an einem von 65 Orten. Die Kurse laufen einmal wöchentlich, der Fernlehrgang im eigenen Tempo mit Präsenzphasen. Alle Varianten enden mit einer schriftlichen Abschlussarbeit und einer mündlichen Prüfung. Die Dauer liegt je nach Variante und Bundesland zwischen 6 und 18 Monaten.

Bei uns in der HÖHER Akademie wählst Du die Variante, die am besten zu Deinen beruflichen Zielen passt, zum Beispiel den kleinen oder großen PDL-Schein. Du kannst auch entscheiden, ob Du lieber mit festen Terminen und gemeinsam mit anderen lernst oder für Dich und in Deinem Tempo zuhause.

Im Fernlehrgang arbeitest Du eigenständig, zum Beispiel mittels Inhalten von unserer E-Learning-Plattform. Du bist ortsunabhängig und zeitlich flexibel, ausgenommen der verpflichtenden Präsenzphasen. Wenn Du Fragen hast, sind unsere Expertinnen und Experten für Dich da.

Du lernst lieber in der Gruppe? Dann hast Du zwei Varianten zur Auswahl: Den Live Online Kurs oder den Kurs an einem der 65 Veranstaltungsorte unserer Akademie. Unsere PDL-Kurse finden einmal wöchentlich statt, geführt von erfahrenen Fachdozentinnen und -dozenten und mit anderen Teilnehmenden.

Egal, für welche Variante Du Dich entscheidest: Deine Weiterbildung endet mit einer schriftlichen Abschlussarbeit und einer anschließenden mündlichen Abschlussprüfung. Nach erfolgreichem Bestehen wird Dein Zertifikat ausgestellt.

Die Dauer richtet sich nach den Vorgaben Deines Bundeslandes und dem Format. Unsere Kurse dauern zwischen 6 und 14 Monaten, am schnellsten geht es im Schnellkurs mit 6 Monaten. Die Fernlehrgänge dauern 12 Monate für die Verantwortliche Pflegefachkraft und 18 Monate für die Fachkraft für Leitungsaufgaben. Sprich uns an, wir finden das passende Format für Dich.

Maria Benkö, Projektmanagement Abteilung Planung bei der HÖHER Akademie
Maria BenköProjektmanagement Abteilung Planung

Ich begleite Dich beim Onboarding

„Hallo, ich bin Maria! Ich sorge dafür, dass Du gut in Deine Weiterbildung startest. Bei unserer Einführungsveranstaltung bin ich als Ansprechpartnerin für Dich da. Gemeinsam schauen wir uns den Ablauf und die Organisation an. Du erfährst, wie alles aufgebaut ist und was Dich erwartet. Alle Fragen rund um Deine Weiterbildung beantworte ich Dir jederzeit gern.“

Welche Vorteile bringt eine Weiterbildung zur PDL?

Als Pflegedienstleitung verdienst Du im Mittel 5.536 Euro brutto im Monat, rund 950 Euro mehr als eine Pflegefachkraft (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenjahr 2025). Dazu kommen verlässlichere Arbeitszeiten mit weniger Schichtdienst und die fachliche Verantwortung für ein Team und für die Pflegequalität Deiner Einrichtung.

Mit der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung eröffnest Du Dir neue berufliche Perspektiven. Du verbesserst nicht nur Dein Gehalt. Dein Arbeitsalltag folgt anderen Strukturen. Als PDL arbeitest Du überwiegend zu verlässlichen Zeiten und hast weniger Schichtdienste. An Wochenenden oder Feiertagen bist Du seltener im Einsatz. Dadurch lassen sich Beruf und Privatleben besser vereinbaren: Du hast mehr Zeit für Deine persönliche Weiterentwicklung und bist da, wenn Deine Familie Dich braucht. Indem Du fachlich mehr Verantwortung übernimmst, gestaltest Du Dein Arbeitsumfeld maßgeblich mit. Du entscheidest, wie die Pflege von morgen aussieht und wo Du Deine spezifischen Kenntnisse einbringst.

Was kostet die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung?

Die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung kostet bei der HÖHER Akademie zwischen 1.999 und 3.800 Euro, je nach Variante und Bundesland. Alle Weiterbildungen sind nach § 4 Nr. 21 a/bb UStG von der Mehrwertsteuer befreit und in Monatsraten zahlbar. Der Kurs vor Ort ist als AZAV-Maßnahme über das Qualifizierungschancengesetz förderfähig.

Eine Weiterbildung zur PDL kostet bei uns in der Regel zwischen 1.999 und 3.800 Euro. Die Kosten sind abhängig vom Bundesland und der von Dir gewählten Lern-Variante. Genaueres dazu erfährst Du in der jeweiligen Weiterbildungsbeschreibung.

Für alle unsere Weiterbildungen bieten wir Dir eine Zahlung in bequemen Monatsraten an. Auf Wunsch rechnet Dir unser Team Deine persönliche Rate einmal durch.

Für Einrichtungen, die mehrere Teilnehmende zu uns entsenden, bieten wir attraktive Sonderkonditionen. Es kann sich also lohnen, sich mit Kolleginnen und Kollegen zusammenzuschließen.

Was verdient eine Pflegedienstleitung?

Eine Pflegedienstleitung verdient in Deutschland im Mittel 5.536 € brutto im Monat, das sind rund 66.400 € im Jahr. Die Hälfte aller Pflegedienstleitungen liegt zwischen 4.822 € und 6.484 € im Monat (Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenjahr 2025). Eine Pflegefachkraft kommt im Mittel auf 4.587 €. Der Schritt in die Leitung bringt also rund 950 € mehr im Monat.

Das Einkommen bemisst sich an der Größe der jeweiligen Einrichtung, dem Bundesland und ob ein Unternehmen nach Tarif (z.B. TVöD oder AVR) bezahlt. Funktionszulagen (z.B. Praxisanleiter-Zertifikat oder Weiterbildung im Qualitätsmanagement) und Berufserfahrung wirken sich ebenfalls positiv auf das Grundgehalt aus.

Brutto-Jahresgehalt nach Position, mittlere Hälfte der Beschäftigten (25.–75. Perzentil), Vollzeit, Deutschland. Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenjahr 2025, abgerufen am 14.08.2026. Monatsentgelt × 12.
  1. Pflegefach­kraft

    49 Tsd. – 61 Tsd. €

  2. Wohnbereichs­leitung

    61 Tsd. – 79 Tsd. €

  3. Pflegedienst­leitung

    58 Tsd. – 78 Tsd. €

  4. Einrichtungs­leitung

    69 Tsd. – 90 Tsd. €

Brutto-Jahresgehälter in der Pflege, jeweils die mittlere Hälfte der Beschäftigten: Pflegefachkraft 49 bis 61 Tsd. €, Wohnbereichsleitung 61 bis 79 Tsd. €, Pflegedienstleitung 58 bis 78 Tsd. €, Einrichtungsleitung 69 bis 90 Tsd. €.

11.400 € mehr im Jahr, 57.000 € in fünf Jahren

Rund 950 € im Monat liegen zwischen dem mittleren Gehalt einer Pflegefachkraft und dem einer Pflegedienstleitung. Über fünf Jahre summiert sich das auf rund 57.000 €, noch ohne die üblichen Gehaltssteigerungen.

Kumuliertes Bruttoeinkommen über fünf Jahre. Basis: 55.000 € als Pflegefachkraft, 66.400 € als Pflegedienstleitung. Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenjahr 2025, abgerufen am 14.08.2026. Medianentgelt Vollzeit × 12, ohne Gehaltssteigerungen.
  • Ohne Weiterbildung
  • Mit Weiterbildung

+57.000 €

mehr Gesamteinkommen nach 5 Jahren

Mit Weiterbildung332.000 €

Ohne Weiterbildung275.000 €

Ausgehend von 66.400 € bzw. 55.000 € im ersten Jahr, kumuliert über 5 Jahre.

Kumuliertes Bruttoeinkommen über fünf Jahre: mit Weiterbildung zur Pflegedienstleitung 332.000 €, ohne Weiterbildung 275.000 €. Die Differenz beträgt 57.000 €.
JahrOhne WeiterbildungMit Weiterbildung
Start55.000 €66.400 €
Jahr 199.000 €119.520 €
Jahr 2143.000 €172.640 €
Jahr 3187.000 €225.760 €
Jahr 4231.000 €278.880 €
Jahr 5275.000 €332.000 €

Lässt sich eine Weiterbildung zur PDL von der Steuer absetzen?

Ja. Deine Weiterbildung gilt steuerlich als berufliche Fortbildung. Damit kannst Du nahezu alle anfallenden Kosten in Deiner Steuererklärung geltend machen.

  • Kursgebühren

    Die volle Kursgebühr zählt als Werbungskosten.

  • Fahrt und Übernachtung

    Auch Fahrten zur Akademie und Hotelkosten sind absetzbar.

  • Lehrmittel und Fachliteratur

    Bücher, Arbeitsmaterialien und sogar IT-Zubehör zählen dazu.

Kosten einer Erstausbildung
höchstens 6.000 €
Deine PDL-Weiterbildung
ohne Höchstbetrag

Fortbildungskosten sind nach § 9 EStG in voller Höhe als Werbungskosten absetzbar und anders als Kosten einer Erstausbildung nicht auf 6.000 € gedeckelt. Wie viel Du am Ende zurückbekommst, hängt an Deinem persönlichen Steuersatz: das rechnet Dir Deine Steuerberatung genau vor. Diese Angabe ersetzt keine Steuerberatung. Stand August 2026.

erfahrungsberichte
Vier Pflegekräfte in Kasacks halten Blumensträuße in die Höhe und freuen sich über ihre bestandene Weiterbildung

Über 150.000 Pflegekräfte haben es schon geschafft

Keine von ihnen hatte plötzlich mehr Zeit. Sie haben angefangen, obwohl der Dienstplan voll war, obwohl die Kinder klein waren und obwohl die Prüfung weit weg schien. Heute stehen sie da, wo Du hinwillst. Du schaffst das auch.

video standbild xenia pdl Stellvertretende Pflegedienstleitung im Hospiz

„Die Videos sind klar und verständlich erklärt, sodass auch komplexe Inhalte gut nachvollziehbar sind.“

Oualid · Pflegedienstleitung 5,0 von 5 · 29.06.2026 · Fernstudiumcheck

„Da ich alleinerziehend bin, schätze ich es sehr, dass die Aufzeichnungen jederzeit abrufbar sind.“

Buket · Fachkraft für Leitungsaufgaben 5,0 von 5 · 25.06.2026 · Fernstudiumcheck

Fernlehrgang oder Kurs: Was passt zu Deinem Leben?

Der Unterschied ist nicht das Niveau. Beide Wege führen zum selben anerkannten Abschluss und bereiten auf die Anforderungen des § 71 SGB XI vor. Der Fernlehrgang läuft 12 Monate im eigenen Tempo, der Kurs 12 Monate mit festen wöchentlichen Terminen an einem von 65 Orten oder live online. Der Unterschied ist, wie Du lernst.

Lehrbrief der HÖHER Akademie auf einem Schreibtisch zu Hause

Fernlehrgang

Wenn Dein Dienstplan unberechenbar ist

Du lernst mit Lehrbriefen in Deinem Tempo, abends oder am freien Tag. Live-Coachings und eine persönliche Lernbegleitung gehören dazu, aber Du sitzt an keinem festen Termin fest. Vielen reichen zwei Stunden am Sonntag.

  • Jederzeit startbar, keine Freistellung nötig
  • Präsenzphasen stehen lange vorher fest
Kursraum der HÖHER Akademie mit Teilnehmenden und Dozentin

Kurs

Wenn Du Struktur und eine Gruppe brauchst

Feste Termine, dieselben Leute jede Woche, jemand vorne im Raum. Wöchentlich statt in Blockwochen, damit es in den Dienstplan passt. Vor Ort an einem von 65 Trainings-Orten oder live online von zu Hause.

  • Fragen gehen sofort an die Dozentin, nicht ins Postfach
  • Die einzige Variante, die über das Qualifizierungschancengesetz gefördert wird

Der Weg zur PDL, der sich neben Deiner Schicht ausgeht

Sieben Wege zur Pflegedienstleitung. Such Dir den aus, der zu Deinem Dienstplan und Deinem Bundesland passt.

Zulassungszeichen der Staatlichen Zentralstelle fuer FernunterrichtAZAV Trägerzertifizierung der HÖHER Akademie

Staatlich zugelassene Fernlehrgänge, AZAV-zertifizierte Kurse. Deshalb gilt der Abschluss bundesweit, und deshalb gibt es überhaupt Förderung.

  • Bequem in Raten zahlen
  • 0 % Mehrwertsteuer
  • Neben dem Pflegealltag machbar
  • Persönliche Begleitung

Welcher Weg passt zu Dir?

Was möchtest Du leiten?
Arbeitest Du in Bayern?

Zwei Fragen, dann bleiben nur die Wege stehen, die zu Dir passen. Kein Problem, hier stehen alle sieben. Wenn Du magst, sortieren wir das am Telefon zusammen. In Bayern bleiben vier Wege. Außerhalb Bayerns bleiben fünf Wege. In Bayern bleiben vier Wege. Außerhalb Bayerns bleiben fünf Wege. Fünf Wege führen zur Leitung eines ambulanten Dienstes oder Wohnbereichs. Zwei Wege, beide nur als Kurs. Einen Fernlehrgang lässt Bayern dafür nicht zu. Drei Wege, ein Abschluss. Du entscheidest nur, wie Du lernst. Zwei Wege führen zur Leitung einer stationären Einrichtung, in jedem Bundesland dieselben. Zwei Wege führen zur Leitung einer stationären Einrichtung, in jedem Bundesland dieselben. Zwei Wege führen zur Leitung einer stationären Einrichtung, in jedem Bundesland dieselben.

Ambulant oder Wohnbereich

Fernlehrgang · Start jederzeit

Fernlehrgang § 71 SGB XI

Für alle, die sich die Zeit selbst einteilen wollen. Du lernst, wann der Dienstplan es zulässt.

Dauer
12 Monate
Voraussetzung
Examen und 1 Jahr Berufspraxis
Umfang
458 Std. inkl. 198 UE Präsenz
Abschluss
Zertifikat mit ZFU-Nr.
ab 1.999 €oder 12 x 166,58 € mtl.
Ambulant oder Wohnbereich

Kurs · Start September 2026

Kurs vor Ort oder Live Online

Für alle, die feste Termine brauchen, um dranzubleiben. Vor Ort an einem von 65 Orten oder live online von zu Hause.

Dauer
12 Monate
Voraussetzung
Examen und 1 Jahr Berufspraxis
Umfang
460 UE
Abschluss
HM-Zertifikat, Zeugnis
3.050 €oder 12 x 266,92 € mtl.
Ambulant oder Wohnbereich

Kurs

Schnellkurs § 71 SGB XI

Für alle, die es eilig haben. Derselbe Abschluss wie beim Kurs, nur in der halben Zeit.

Dauer
6 Monate
Voraussetzung
Examen und 1 Jahr Berufspraxis
Umfang
460 UE
Abschluss
HM-Zertifikat, Zeugnis
3.050 €oder 6 x 533,75 € mtl.
Bayern · AVPfleWoqG

Kurs · Start September 2026

Basisweiterbildung

Der erste von zwei Kursen. Bayern lässt die Leitungsqualifikation nur als Kurs zu, einen Fernlehrgang gibt es dafür nicht.

Dauer
14 Monate
Voraussetzung
Erlaubnis zur Berufsbezeichnung nach PflBG
Umfang
460 UE
Abschluss
HM-Zertifikat
3.800 €oder 14 x 285,00 € mtl.
Bayern · AVPfleWoqG

Kurs · Start November 2026

Aufbauweiterbildung Bayern

Für alle in Bayern, bei denen die Basisweiterbildung mit 460 UE schon steht. Der zweite und letzte Schritt.

Dauer
9 Monate
Voraussetzung
Basisweiterbildung mit 460 UE
Umfang
264 UE zzgl. 40 Std. Praktikum
Abschluss
Urkunde (Bayern), Zeugnis
2.299 €oder 9 x 268,22 € mtl.
Stationäre Einrichtung

Fernlehrgang · Start jederzeit

Fachkraft für Leitungsaufgaben

Der große Schein für die Leitung einer stationären Einrichtung. Als Fernlehrgang, mit Praktikum.

Dauer
18 Monate
Voraussetzung
Examen und 1 Jahr Berufspraxis
Umfang
725 Std. inkl. 192 UE Präsenz zzgl. 200 Std. Praktikum
Abschluss
Zertifikat mit ZFU-Nr.
ab 3.059 €oder 18 x 169,94 € mtl.
Stationäre Einrichtung

Kurs · Start Oktober 2026

Aufbaukurs Stationsleitung

Für alle, die schon Verantwortliche Pflegefachkraft sind und auf die stationäre Leitung aufsatteln.

Dauer
6 Monate
Voraussetzung
Verantwortliche Pflegefachkraft mit 460 Stunden
Umfang
264 UE zzgl. 40 Std. Praktikum
Abschluss
HM-Zertifikat
2.199 €oder 6 x 384,83 € mtl.

Bei den Kursen erhöht sich der Gesamtbetrag, wenn Du in Raten zahlst. Bei den Fernlehrgängen nicht. Steuerbefreite Weiterbildung gem. § 4 Nr. 21 a/bb UStG. Preise und Kursdaten kommen aus dem Shop der HÖHER Akademie.

„Und was, wenn das bei uns gar nicht anerkannt wird?"

Berechtigte Frage, gerade bei der PDL. Jedes Bundesland regelt die Leitungsqualifikation selbst, und Bayern regelt sie anders als der Rest. Deshalb gibt es bei uns für jede Lage eine eigene zugelassene Variante:

  • Fernlehrgänge Staatlich zugelassen ZFU-Nummern 7177109 und 7249113c
  • Kurs vor Ort und Live Online AZAV-zertifiziert Geprüft und zugelassen durch TQCert
  • Bayern Nach der AVPfleWoqG Eigene Basis- und Aufbauweiterbildung

Du startest erst, wenn klar ist, dass es für Dein Ziel und Dein Bundesland passt. Sag Nicole Dein Bundesland und was Du vorhast, sie sagt Dir in zehn Minuten, welche Variante gilt.

Nicole Moebes Nicole Möbes Beraterin für Weiterbildungen

3.050 € Kursgebühr. Dein Anteil: ab 0 €.

Der Kurs zur Verantwortlichen Pflegefachkraft vor Ort oder Live Online ist als AZAV-Maßnahme zugelassen. Über das Qualifizierungschancengesetz zahlt die Agentur für Arbeit mit.

Dazu bis zu 75 % Deines Arbeitsentgelts für die Zeit, in der Du im Kurs sitzt. Den Teil bekommt Dein Arbeitgeber erstattet. Die vollen 100 % gibt es für Betriebe unter 50 Beschäftigten, darüber ist der Zuschuss gestaffelt. Wie viel es bei Dir wird, rechnen wir im Gespräch aus.

  1. 1Du suchst Dir oben Deinen Kurs aus.
  2. 2Wir sprechen zehn Minuten und finden das Programm, das für Dich in Frage kommt.
  3. 3Dein Arbeitgeber stellt den Antrag, bevor der Kurs anfängt. Die Unterlagen liefern wir zu.
Förderung besprechen

Kostenlos und unverbindlich. Für die anderen Wege gibt es je nach Bundesland eigene Programme, die gehen wir im selben Gespräch mit durch.

Der Antrag muss vor Kursbeginn raus, die meisten Programme fördern nur vorab. Förderprogramme, Voraussetzungen und Fristen können sich ändern. Preis aus der Weiterbildungsübersicht der HÖHER Akademie, Stand 13.08.2026.

Woran scheitert eine PDL-Weiterbildung meistens?

Eine Weiterbildung scheitert selten am Inhalt. Sie scheitert daran, dass sie im falschen Bundesland nicht anerkannt wird, dass die Termine nicht in den Dienstplan passen, oder dass niemand ans Telefon geht, wenn Du eine Frage hast. Das sind die sechs Punkte, an denen es üblicherweise hängt.

So läuft es oft woanders HÖHER Akademie für Pflegeberufe
Nur in bestimmten Bundesländern anerkannt Anerkannt in jedem Bundesland, in Bayern nach der AVPfleWoqG
Online-Kontakt per E-Mail mit langer Antwortzeit Telefon, E-Mail und Chat, und am Telefon sitzt jemand aus dem Haus
Weiterbildung nur als Online-Kurs möglich Online oder vor Ort an 65 Trainings-Orten, Du entscheidest
Weiterbildung nur für stationär oder ambulant Für stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste zugelassen
Unterricht nur im Blockformat Wöchentliche Termine statt Blockwochen, das passt in den Dienstplan
Kurse ohne Dozentin oder Dozent, keine Möglichkeit Fragen zu stellen Echte Dozentinnen und Dozenten, Deine Fragen gehen live im Kurs

Geprüft und zugelassen von

Staatlich zugelassene Fernlehrgänge (ZFU)
AZAV-zertifizierter Bildungsträger

Ausgezeichnet und bewertet

FOCUS Top-Anbieter für Weiterbildung 2025
Top Fernschule Award 2025 bei FernstudiumCheck
Sehr empfehlenswert, 4,7 von 5 bei FernstudiumDirekt
Studienangebot des Jahres 2026
Das Schulungscenter der HÖHER Akademie in Bitterfeld-Wolfen

Über die HÖHER Akademie

Wir haben ein Ziel: Wir möchten diejenigen unterstützen, die in der Pflege mit ganzem Einsatz für andere da sind. Und wir sind überzeugt, dass Bildung nicht nur Wissen schafft, sondern auch Selbstvertrauen.

Mit jeder unserer Weiterbildungen tust Du etwas für Deine persönliche und fachliche Entwicklung. Wir bieten Dir Raum, um zu wachsen, eine Community, die Dich stärkt, und eine Begleitung, die Dich ernst nimmt. Was Du bei uns lernst, folgt dem heutigen Stand der Pflegewissenschaft.

Welche Alternativen zur Pflegedienstleitung gibt es?

Drei Qualifikationen werden oft mit der Pflegedienstleitung zusammen betrachtet: die Einrichtungsleitung als Schritt darüber mit wirtschaftlicher Verantwortung, das Qualitätsmanagement als Verantwortung für die Abläufe im Haus, und die Praxisanleitung, die Verantwortung für Auszubildende bringt, ohne in die Leitung zu führen. Manchmal ist eine davon der passendere Anfang.

Weitere Wege: Praxisanleitung, Hygienebeauftragte, Palliative Care, Gerontopsychiatrische Pflege, Qualitätsmanagement, Pflegeberatung, Wundexperte

Häufige Fragen zur PDL Weiterbildung

Zu allen Fragen & Antworten

Welche Voraussetzungen brauche ich für die PDL-Weiterbildung?

Für die Verantwortliche Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI brauchst Du ein abgeschlossenes Examen in der Pflege und ein Jahr Berufspraxis. Für den Aufbaukurs zur stationären Leitung brauchst Du zusätzlich die Verantwortliche Pflegefachkraft mit 460 Stunden. In Bayern gilt stattdessen die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach dem PflBG.

Wie lange dauert die Weiterbildung?

Die PDL-Weiterbildung dauert zwischen 6 und 18 Monaten, abhängig von der gewählten Variante und Deinem Bundesland. Entscheide Dich für die Weiterbildung, die zu Deinen beruflichen Zielen und persönlichen Bedürfnissen passt.

Was kostet die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung?

Die Kosten liegen zwischen 1.999 und 3.800 Euro, abhängig vom gewählten Weiterbildungsformat. Den genauen Betrag findest Du in der jeweiligen Kursbeschreibung. Die Kosten kannst Du als Werbungskosten von der Steuer absetzen.

Gibt es staatliche Förderungen oder Zuschüsse?

Ja. Der Kurs Verantwortliche Pflegefachkraft/PDL nach § 71 SGB XI ist als Maßnahme nach AZAV zugelassen und damit über das Qualifizierungschancengesetz förderfähig, als Kurs vor Ort und als Live Online Kurs. Gefördert werden bis zu 100 % der Lehrgangskosten, dazu bis zu 75 % Deines Arbeitsentgelts während der Weiterbildung.

Wie viel es wird, hängt an der Größe Deines Betriebs: unter 50 Beschäftigte bis zu 100 %, 50 bis 499 bis zu 50 %, ab 500 bis zu 25 %. Den Antrag stellt Dein Arbeitgeber, nicht Du selbst. Wir liefern alle Unterlagen zu. Alle Einzelheiten stehen in unserer Förderberatung.

Die übrigen PDL-Varianten sind derzeit nicht für diese Förderung zugelassen.

Kann ich die PDL-Weiterbildung von der Steuer absetzen?

Ja. Deine Weiterbildung gilt steuerlich als berufliche Fortbildung, damit kannst Du nahezu alle anfallenden Kosten in der Steuererklärung geltend machen: die volle Kursgebühr, Fahrtkosten, Übernachtungen, Lernmittel und Prüfungsgebühren. Wie viel davon bei Dir ankommt, hängt an Deinem persönlichen Steuersatz. Das rechnet Dir Dein Steuerbüro aus, wir stellen die Belege.

Was ist der Unterschied zwischen dem kleinen und dem großen PDL-Schein?

Der kleine PDL-Schein ist die Verantwortliche Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI mit 460 Unterrichtseinheiten. Damit leitest Du einen ambulanten Pflegedienst oder einen Wohnbereich.

Der große PDL-Schein ist die Fachkraft für Leitungsaufgaben mit 725 Stunden. Den brauchst Du, wenn Du eine stationäre Einrichtung als Ganzes leiten willst. Hast Du den kleinen Schein bereits, reicht der Aufbaukurs mit 264 Unterrichtseinheiten.

In Bayern gilt stattdessen die AVPfleWoqG mit einer eigenen Basis- und Aufbauweiterbildung.

Heißt Pflegedienstleitung dasselbe wie Verantwortliche Pflegefachkraft?

Im Alltag ja. „Pflegedienstleitung“ ist der Berufsname, den fast alle benutzen. Im Gesetz steht er so nicht: § 71 SGB XI spricht von der verantwortlichen Pflegefachkraft, und genau so heißt auch der Abschluss. Wenn Du nach einer PDL-Weiterbildung suchst und eine Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft findest, ist das dieselbe Sache.

Gilt die Weiterbildung auch in Bayern?

Bayern regelt die Leitungsqualifikation eigenständig, über die AVPfleWoqG. Dort gilt nicht der § 71 SGB XI, sondern eine Basisweiterbildung mit 460 Unterrichtseinheiten und darauf aufbauend eine Aufbauweiterbildung mit 264 Unterrichtseinheiten. Beide gibt es bei uns, allerdings nur als Kurs: einen Fernlehrgang lässt Bayern für die Leitungsqualifikation nicht zu.

Kann ich die Weiterbildung online absolvieren?

Ja, in zwei Formen. Im Fernlehrgang lernst Du zeitlich frei über die Lernplattform, mit festen Präsenzphasen: beim § 71 SGB XI sind das 198 der 458 Stunden. Im Live Online Kurs sitzt Du zu festen Terminen mit einer Gruppe und einer Dozentin im virtuellen Raum. Dazu gibt es den Kurs vor Ort an 65 Trainings-Orten.

Ist der Abschluss anerkannt?

Ja, bundesweit. Die Fernlehrgänge sind von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen, die Verantwortliche Pflegefachkraft unter der Nummer 7177109, die Fachkraft für Leitungsaufgaben unter 7249113c. Der Kurs vor Ort und Live Online ist zusätzlich als AZAV-Maßnahme durch TQCert zertifiziert. In Bayern gilt statt § 71 SGB XI die AVPfleWoqG, dafür gibt es eigene Kurse.

Was verdient eine Pflegedienstleitung?

Eine Pflegedienstleitung verdient im Mittel 5.536 € brutto im Monat, rund 66.400 € im Jahr. Die mittlere Hälfte liegt zwischen 4.822 € und 6.484 € im Monat. Eine Pflegefachkraft kommt im Mittel auf 4.587 €. Der Schritt in die Leitung bringt also rund 950 € mehr im Monat oder 11.400 € im Jahr.

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenjahr 2025, Vollzeit, Deutschland. Wie viel es am Ende wird, hängt an Einrichtungsgröße, Bundesland und Tarifbindung.

Zuletzt fachlich geprüft am 17. August 2026. Gehaltszahlen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Datenjahr 2025. Inhaltlich verantwortet von der HÖHER Akademie für Pflegeberufe, zugelassener Träger nach AZAV und ZFU.

brit orange
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