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Autor: Höher Akademie Redaktion | 14.12.2015 um 11:39 Uhr | 0 Kommentare

Entbürokratisierung in der Pflege

Viele Pflegekräfte, aber auch Angehörige von Pflegebedürftigen sind unzufrieden mit dem Umfang des bürokratischen Aufwands in der Pflege. Das Bundesministerium für Gesundheit hat daher ein Projekt zum Bürokratieabbau in der Pflege finanziell unterstützt. Ziel war es, verschiedene Vorschläge zum Abbau von Bürokratie in der Pflegedokumentation zu finden. Im Mittelpunkt stand dabei die Praxistauglichkeit. 


Die Ergebnisse zeigen den hohen pflegefachlichen Nutzen, die breite Akzeptanz unter den Pflegekräften, die großen Chancen des darin verfolgten Ansatzes und die Reduzierung der Pflegedokumentation auf ein notwendiges Maß. Auf der Grundlage eines erarbeiteten Strukturmodells zum Aufbau einer Pflegedokumentation kann der Dokumentationsaufwand erheblich reduziert werden, ohne fachliche Standards zu vernachlässigen, die Qualität zu gefährden oder haftungsrechtliche Risiken aufzuwerfen.

An der Erprobung hatten sich rund 60 ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen erfolgreich beteiligt. Das Konzept einer veränderten Dokumentationspraxis war zuvor von der damaligen Ombudsfrau für Entbürokratisierung in der Pflege, Frau Elisabeth Beikirch, zusammen mit Fachleuten aus Praxis und Wissenschaft sowie juristischer Expertise entwickelt worden. Der Abschlussbericht ist auf der Website des BMGveröffentlicht.

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Laumann, hat Anfang 2015 ein Projekt zur bundesweiten Einführung des Strukturmodells aufgelegt, um gemeinsam mit den Spitzenverbänden der Kosten- und Einrichtungsträger, Betroffenen- und Berufsverbänden, kommunalen Spitzenverbänden und den Ländern das neue Modell flächendeckend umzusetzen. Das Projektbüro ist für die zentrale Koordination der bundesweit angelegten Aktivitäten verantwortlich. Es hat die Aufgabe, die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen bundesweit bei der Umsetzung der neuen Pflegedokumentation zu unterstützen und erstellt die erforderlichen Schulungsmaterialien für eine qualitätsgesicherte Einführung des Strukturmodells. Die zentrale Projektsteuerung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste.

Das beauftragte Projektbüro mit der ehemaligen Ombudsfrau zur Entbürokratisierung in der Pflege, Elisabeth Beikirch, hat bereits in zehn Städten insgesamt 650 von den Verbänden der Einrichtungsträger benannte Experten zum vereinfachten Dokumentationskonzept ("Strukturmodell") geschult. Diese Multiplikatoren tragen nun ihr Wissen über das Strukturmodell in die Verbände, bieten Schulungen für Pflegeeinrichtungen an und stehen den Einrichtungen vor Ort als Ansprechpartner bei der Umsetzung des Strukturmodells zur Verfügung. Darüber hinaus hat das Projektbüro die Schulungen von Vertretern der Prüfinstanzen (Medizinische Dienste und Heimaufsichten) sowie für Hersteller von Dokumentationssystemen unterstützt. Die Medizinischen Dienste haben bereits sämtliche Prüfer zum Strukturmodell geschult und tragen das Projekt vorbehaltlos mit.

Der Pflegebevollmächtigte Staatssekretär Laumann hat zusammen mit Frau Beikirch in bundesweit 15 Veranstaltungen zwischen Mai und Juli 2015 das Strukturmodell vorgestellt und persönlich für die Teilnahme an dem Projekt geworben. Mit Stand Oktober 2015 nehmen bereits über 30 % aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland am Projekt teil (7.500 Einrichtungen).

Quelle: https://www.bmg.bund.de/themen/pflege/entbuerokratisierung-in-der-pflege.htmlTags: Effizienzsteigerung, Entbürokratisierung, Pflegedokumentation

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