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Autor: Höher Management GmbH | 04.04.2018 um 17:28 Uhr | 0 Kommentare



Zu Hause ist es doch am schönsten. Diese Meinung vertreten oftmals vor allem Personen, die aufgrund zunehmender körperlicher Beeinträchtigungen auf Unterstützung innerhalb ihres Alltags angewiesen sind. Um in der gewohnten Umgebung verbleiben zu können, besteht für Hilfebedürftige daher die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer ambulanten Pflege. Der folgende Artikel erläutert hierzu die verschiedenen Formen sowie die anfallenden Kosten.


Sobald pflegebedürftige Personen in der häuslichen Umgebung versorgt werden, spricht man von ambulanter Pflege. Dies kann zum einen durch die Unterstützung von Angehörigen erfolgen, zum anderen aber auch durch die Anstellung professioneller Pflegekräfte. Das Gegenmodell zur ambulanten Versorgung  stellt die stationäre Pflege dar, bei der die Betroffenen dauerhaft in einem Pflegeheim untergebracht werden.


Die Anzahl der Arbeitsstellen innerhalb der ambulanten Pflege hat sich zwischen den Jahren 1999 und 2015 laut dem BARMER-Pflegereport 2017 um 84 Prozent erhöht. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Pflegebedürftigen in diesem Zeitraum um 67 Prozent angestiegen.

Welche Formen gibt es?
Im Grunde ist eine ambulante Pflege, wenn möglich, stets der stationären Unterbringung vorzuziehen. Die notwendige Pflegebedürftigkeit sowie die Einstufung in einen Pflegegrad sind dabei unabhängig vom Alter des Betroffenen. Je nachdem, bei welchen Tätigkeiten die Unterstützung besonders benötigt wird, kann entweder eine Tages- oder eine Nachtpflege beantragt werden. Mit der sogenannten Intensivpflege erfolgt meist die Versorgung von Personen, die an lebensbedrohlichen Krankheiten leiden und somit in höchstem Maße pflegebedürftig sind. Das trifft zum Beispiel auf Patienten im Wachkoma, mit einer Querschnittslähmung oder unter künstlicher Beatmung zu.
 
In solch schwerwiegenden Fällen wird häufig ein professioneller Pflegedienst beauftragt. Grundsätzlich kann dieser entweder in vollem Umfang handeln oder auch nur ergänzend zur Unterstützung vonseiten der Angehörigen hinzugezogen werden. Dabei wird meistens die Grundpflege, sprich die Ernährung sowie die Körperhygiene, und die hauswirtschaftliche Versorgung, etwa durch Einkäufe und das Waschen der Wäsche, abgedeckt.
 
Treffen Vertraute und Angehörige die Entscheidung, sich selbst um den Pflegebedürftigen zu kümmern, spricht man von der Laienpflege. Genauso können hier aber auch Ehrenamtliche, welche keine Ausbildung in einem Pflegeberuf absolviert haben, gemeint sein. Die Laienpflege ist meist die bevorzugte Wahl, da liebende Familienmitglieder besonders auf die Wünsche der Betroffenen Rücksicht nehmen können. Um sicherzugehen, dass dabei alle notwendigen Tätigkeiten bedacht werden, können versorgende Angehörige zusätzlich einen Pflegekurs besuchen. Solche Kurse müssen von den Pflegekassen unentgeltlich angeboten und durchgeführt werden. Dabei erhalten die Verwandten nicht nur hilfreiche Informationen und Anleitungen für den richtigen Umgang mit hilfebedürftigen Personen, sondern sie können auch mit anderen pflegenden Angehörigen Kontakte knüpfen sowie Erfahrungen austauschen.


Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
Im Falle von ehrenamtlichen Helfern muss zwar keine Entlohnung erfolgen, unter Umständen ist eine finanzielle Entschädigung jedoch angebracht. Um sich die ambulante Pflege durch ausgebildete Fachkräfte aber über einen längeren Zeitraum leisten zu können, haben Pflegebedürftige hier die Möglichkeit, von staatlichen Hilfen zu profitieren. Dafür muss zunächst ein Antrag auf die Anerkennung eines Pflegegrades gestellt werden.
 
Je nach Höhe des Pflegegrades übernimmt die Pflegeversicherung einige Kosten, indem die Betroffenen entweder Pflegesachleistungen (in Form eines ambulanten Pflegedienstes) oder Pflegegeld (im Falle einer Versorgung durch Angehörige) erhalten. Folgende Leistungen werden den verschiedenen Pflegegraden zugeordnet:

Pflegegrad

Pflegegeld (pro Monat)

Pflegesachleistung (pro Monat)

1

0 Euro

0 Euro

2

316 Euro

689 Euro

3

545 Euro

1.298 Euro

4

728 Euro

1.612 Euro

5

901 Euro

1.995 Euro


Wenngleich Personen mit dem Pflegegrad 1 weder Pflegegeld noch -sachleistungen zustehen, wird ihnen dennoch der sogenannte Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro pro Monat gewährt.

Beispiel für mögliche entstehende Kosten: Eine Frau mit dem Pflegegrad 2 benötigt zweimal wöchentlich eine große und dreimal wöchentlich eine kleine Grundpflege. Für diese Unterstützung wird ein ambulanter Pflegedienst engagiert. Am Wochenende kann sich dagegen die Tochter um die Versorgung kümmern. Der Pflegedienst berechnet hierbei die geschätzten monatlichen Kosten, die je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen können. Werden diese etwa auf 820 Euro für die monatliche Pflege kalkuliert, übernimmt die  Pflegeversicherung davon nach obiger Tabelle 689 Euro, sodass noch ein Eigenanteil in Höhe von 131 Euro im Monat verbleibt.

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. bietet weitere Informationen sowie ein kostenloses eBook zum Thema.


 Tags: Gastbeitrag zum Thema "Ambulante Pflege: Das Wichtigste zusammengefasst"

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